Aufgenommen mit Sennheiser E 865 S – Kondensator-Mikrofon
Michael Frank – Angels (Robbie Williams)
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Michael Frank – Du kannst nicht immer 17 sein (Chris Roberts)
Michael Frank – Candy says (The Velvet Underground)
Michael Frank – Save the last Dance for me (The Drifters)
Die AfD ist der letzte Scheiß!
Die AfD ist eine mehr als zweifelhafte Partei, die im Grunde fast allen Mitbürgern irgendwo doch negativ auffällt. Es handelt sich um eine weitestgehend männliche Partei mit einer auf in der Gesellschaft vorhandene reaktionäre Rollenmuster zugeschnittene Wahl- und Mitgliederwerbung. Es ist eine patriarchal organisierte Partei und es wird auf die Verstetigung von Herrschaftsstrukturen und auf Rollen- und Wertemuster abgezielt, die die männliche Herrschaft in der Gesellschaft verstetigen sollen.
Dies hat nicht nur das in den Volksparteien schlummernde autoritäre Potential angezogen, sondern durch die über die Medien steuerbare Stimmungslage in der Gesellschaft besteht darüber hinaus die Gefahr, dass diese autoritäre Organisation weiter Nichtwähler anwirbt. Hier ist ein Andockpunkt für diese Rechtspopulisten, an der Tagespolitik mit gezielter Polemik Ideologie und Anhängerschaft zu verstetigen.
In den wenigen Jahren ihres Bestehens hat die AfD sich innerparteilich bereits in extremen Wandlungen befunden, was sich auch in Personalwechseln ausgedrückt hat, allerdings ist die autoritäre und rechtspopulistische Grundausrichtung dabei stets bestehen geblieben. Selbst dass einige der wichtigen Personen der AfD nicht mehr in der Partei Mitglied sind heißt doch nicht, dass sie sich nicht mehr im autoritären rechtspopulistischen Spektrum des politischen Systems befinden. Ich gehe hier bei der AfD von einer autoritären Machtstruktur und einer elitären Parteistruktur bereits aus, wo ganze Gebietsverbände mit Kaderorganisationen bestimmt werden und jederzeit auch wieder mit gezieltem Entrismus die politische Stimmungslage beeinflusst werden kann und das politische Personal ausgetauscht werden kann. Das Prinzip des Demokratischen Zentralismus ist im rechtsextremen Spektrum mit ihren Kaderorganisationen genauso vorherrschend, wie in der extremen Linken, in der Splittergruppen ebenfalls immer mit Gruppengewalt agierten. Unter Zuhilfenahme von neuen Technologien und Software kann damit ohne Probleme eine Kleinpartei auch dauerhaft von einem Kreis von Nicht-Mitgliedern von außen politisch und ideologisch gesteuert werden. Innerparteiliche Querelen sind doch nur für Partei-Ideologen ein persönliches Problem. Es ist doch auffällig, dass sich trotz der vielen Wechsel beim politischen Personal die Beschlusslage und die Programmatik der Partei in keiner Weise grundsätzlich geändert hat.
Ein nicht geringer Teil der Mitglieder und Wähler ist Teil des Prekariats, aber genauso viele sind auch der unteren Mittelschicht zuzuordnen, es gibt auch viele Besserverdienende und auch sogar reichlich Anhänger und Mitglieder von Personen aus dem öffentlichen Dienst. Durch den Habitus der öffentlichkeitswirksam handelnden Personen der Partei wird doch offen ein rassistischer Chauvinismus vorgelebt, der doch letztlich auch in gewisser Hinsicht dem politisch-ökonomischen Establishment entspricht. Wo immer Sozialpopulismus vertreten wird, schwingt auch gleichzeitig immer ein überkommendes Familienbild, ein egoistisches Handeln im Eigeninteresse und eine patriarchale Rollenvorstellung für die Gesamtgesellschaft mit.
Auffällig ist, dass trotz der enormen innerparteilichen Konflikte keinerlei Probleme bestehen bei der Aufrechterhaltung der Gesamtorganisation und ihrer dauerhaft autoritären Ausrichtung, und zwar unabhängig vom politischen Personal. Ich würde behaupten, dass genau diese Tatsachen darauf schließen lassen, dass hier eine extrem hohe Professionalität bei den Machern vorliegt, denn kein innerparteilicher Konflikt, selbst wenn er öffentlich und sogar über die Medien ausgetragen wird, bringt die Gesamtorganisation bisher in Gefahr. Die Organisation und Außenwirkung der Partei funktioniert strikt nach dem Propagandamodell von Edward Bernays.
Eine elitäre Organisation mit einer straffen ideologischen Grundausrichtung hat mit Unterwanderungen und extremistischen Tendenzen grundsätzlich auch überhaupt kein Problem. Die Gesamtpartei vertritt doch strikt und konsequent eine offen rassistische Programmatik. Die gesamte Organisation hat ein einziges und konkretes politisches Ziel, dass letztlich die Klammer um alle innerparteilichen Strömungen und Tendenzen darstellt: Sich über die politische Mehrheitsansicht in der Gesamtgesellschaft und über den humanistischen Wertekonsens hinwegzusetzen und dafür zu sorgen, dass eine Partei und Fraktion rechts von der CDU/CSU im Deutschen Bundestag eine akzeptable Normalität wird, die letztlich ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen offen rassistische, menschenfeindliche und nationalistische Propaganda betreiben kann. Im Prinzip funktioniert die Partei wie eine Neue Religiöse Bewegung, wie Scientology: Im Zweifelsfall tritt zu jeder Zeit der innerparteiliche Meinungsstreit zugunsten der Geschlossenheit der Gesamtorganisation zurück, wobei zumindest Rechtspopulismus im Parlament betreiben zu können das gemeinsame Ziel aller Mitglieder und Anhänger ist. Das übergeordnete Ziel, rechtspopulistische Propaganda medienwirksam betreiben zu können, ist Weltbild, Methode und Organisationsform zugleich. Ein smarter Totalitarismus.
Nun ist Hans-Olaf Henkel, der die Ideologie der AfD-Sekte mit angerührt hat, seit Jahrzehnten eigentlich rein wissenschaftlich als ein kleines Licht bekannt, das Zeit seines Lebens nichts anderes gemacht hat als Propaganda und Lobbyismus für die Bourgeoisie zu betreiben. Und nun hat sich auch noch Deutschlands bekanntester Philosoph, intellektuell will man einen solchen Tunichtgut ja nicht nennen, dieser reaktionären Scheiße als Wahlkämpfer angeschlossen. Jürgen Habermas wünscht der AfD Erfolg und schreibt:
„In der Bundesrepublik bestärkt eine unsäglich merkelfromme Medienlandschaft alle Beteiligten darin, das heiße Eisen der Europapolitik im Wahlkampf nicht anzufassen und Merkels clever-böses Spiel der Dethematisierung mitzuspielen. Daher ist der ‚Alternative für Deutschland‘ Erfolg zu wünschen. Ich hoffe, dass es ihr gelingt, die anderen Parteien zu nötigen, ihre europapolitischen Tarnkappen abzustreifen. Dann könnte sich nach der Bundestagswahl die Chance ergeben, dass sich für den fälligen ersten Schritt eine ‚ganz große‘ Koalition abzeichnet.“ 1
Habermas will unsere europäischen Grundwerte in Gefahr bringen, gegen humane Werte und gegen den wissenschaftlichen Fortschritt hatte er doch bereits seit Jahrzehnten agitiert. Habermas ist der „intellektuelle Kopf und Rädelsführer“ der reaktionären Pfahlbürger immer gewesen und eine straff organisierte und ideologisch vollständig feststehende patriarchale Kaderorganisation, die im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes agiert, das passt mit einem solchen Reaktionär bestens zusammen. Es verdichten sich aus meiner Sicht deutlich die Anhaltspunkte dafür, dass es der CIA ist, der zusammen mit der internationalen Bourgeoisie diese politische Kampagne gegen unseren Staat organisiert hat.
Die AfD ist ein Konglomerat aus Jürgen Haber-„Maos“ existenzphilosophischen Räte-Kadern, Parawissenschaftlern aus der Ideologen-Schmiede von Hans-Olaf Henkel und Konsorten, Stalker-Lobby vom BDI, Landesverrat und Hochverrat aus der Exekutive bis hoch zum Stab der Deutschen Bundeswehr, Auslandsagenten vom CIA, reaktionäre Rassisten verschiedener Ausprägung und natürlich, wie letztlich in jeder Partei: Scheiß Pack!
Wer braucht so etwas? Das hat Deutschland doch wahrlich nicht verdient, dass es heute Habermas ist, der wie einst Dutschke eine Ontologen-Zucht anführt, die uns alle im Bundestag mit brauner Kacke bewirft, und das alles nachdem uns Habermas bereits seit Jahrzehnten mit unwissenschaftlichem Schnee-Piss versucht hat das gesamte Wissenschaftssystem in Deutschland und Europa im Auftrag der US-Geheimdienste zu zersetzen. Diesen Mann sollte man mit seinem Werk und den Werken aller anderen Existenzphilosophen zusammen einäschern.
Bei der AfD sind nicht nur die Fraktionsmitglieder, sondern alle Parteimitglieder und ihre Anhänger im Grunde reaktionäre Untermenschen, die unser Deutschland an die Feinde der Freiheit, der Gleichheit und des Fortschritts verraten. Das sollten wir Deutschen nicht ein drittes Mal zulassen. Die AfD ist Bolschewismus von rechts!
- Jürgen Habermas, zitiert nach: Widmann, Arno: Habermas wünscht der AfD Erfolg, in: fr.de vom 06. Mai 2013, online unter: https://www.fr.de/meinung/habermas-wuenscht-erfolg-11283056.html ↩
Die Wahl von Herrn Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten war absolut redlich und völlig rechtens
Ich bin zwar sehr gerne ein Mitglied der Linkspartei und ich hätte als Thüringer Bürger auch für die Linkspartei und Herrn Bodo Ramelow geworben und gestimmt, aber ich gratuliere Herrn Kemmerich von der FDP dennoch zu seiner Wahl zum Thüringer Ministerpräsidenten.
Ich finde, der Herr Kemmerich sollte sich nicht abhalten lassen von den Antidemokraten in der politischen Landschaft Thüringens und Deutschlands bei der Bildung einer Landesregierung. Häme gegenüber ihm und der Thüringer FDP sind absolut unangebracht, denn man hatte doch dort während des gesamten Wahlkampfes völlig deutlich gemacht, dass man den politischen Positionen der AfD ablehnend gegenübersteht. Auch die Unterstellung, durch die Wahl eines Thüringer Liberalen zum Regierungschef wäre unsere Demokratie in Gefahr, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Unsere bürgerliche Demokratie ist von Liberalen gegenüber der Obrigkeit erkämpft worden.
Wie Herr Kemmerich an die Macht gekommen ist, war absolut redlich und völlig rechtens. Im Grunde genommen könnte er doch jetzt problemlos eine bürgerlich-liberale oder eine Mitte-Regierung bilden, ohne dass er auf die AfD dabei in irgendeiner Weise angewiesen ist. Neue Gesetze muss der Landtag im Grunde gar nicht beschließen und den Landeshaushalt würde ich an seiner Stelle im Falle des Falles auch über Artikel 100 der Thüringer Landesverfassung für die gesamte Legislaturperiode durchsetzen.
Die FDP hätte genügend Möglichkeiten, sich mal politisch darzustellen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die im bürgerlichen Lager von scharf-Rechts aufgehetzten Wähler an humane Parteien gebunden werden können und die AfD aus unserem politischen System Deutschlands wieder verschwindet. Diese Partei profitiert nur von durch sie selbst verängstigte und aufgehetzte Wähler und bietet für keinen Politikbereich und auf keiner politischen Ebene umsetzbare Lösungen an.
Ich glaube Herrn Kemmerich und der FDP auch, dass sie mit der AfD politisch nichts verbindet, denn der Liberalismus ist eine humane Ethik und dieses jämmerliche Gebräu von Hass, Gewalt und Rassismus aus der AfD ist letztlich inhuman, intolerant, reaktionär und für unser Land beschämend.
Dazu kommt: Die Stasi-Seilschaft in der SPD Thüringen ist auch nicht weniger autoritär als die AfD. Und bei uns in der Linkspartei könnten wir eine kleine Regierungs-Pause zur innerparteilichen Konsolidierung auch ganz gut gebrauchen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass wir dann endlich Herrn Benjamin-Immanuel Hoff als Landesminister los sind, der uns hier seit Jahren in der Linkspartei und im politischen System Deutschlands im Auftrag des Pentagons antideutsche Antisemiten protegiert und einer Außen- und Verteidigungspolitik Vorschub leistet, die darauf ausgerichtet ist, die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger in Gefahr zu bringen.
Ich bin überzeugt davon, dass die FDP selbst verlässlich genug ist, um den Freistaat Thüringen zu regieren, denn offenbar ist man in der Bundespolitik bereits auf die Abgeordneten der FDP nicht nur im Haushaltsausschuss angewiesen, um die notwendigen Modernisierungsmaßnahmen der Deutschen Bundeswehr durchzusetzen, weil ein nicht unbeträchtlicher Teil der politischen Linken selbst in der SPD-Fraktion nicht bereit ist, die Sicherheitsinteressen unserer Bürgerinnen und Bürger zu vertreten.
Die gesamte politische Linke Deutschlands erweckt derzeit letztlich den Eindruck, als wäre die freie Wirtschaft lediglich ein Selbstbedingungsladen für den Staat, als könne man alle sozialen Probleme ausschließlich mit mehr Ausgaben für sozialpolitische Vorhaben lösen und als wäre Hochverrat für sie eine zwingende Voraussetzung dafür, ein Mandat innezuhaben oder ein Amt zu bekleiden.
Wie ein torkelnder Truthahn vor der Weltöffentlichkeit in einen Gasherd marschieren will
Es gibt die menschliche Würde und Handlungsfreiheit für Jedermann als Grundrecht in der Charta der Menschenrechte. Selbst ein wichtiger Mensch, den einige bereits als einen torkelnden Truthahn ansehen, um nicht zu sagen als einen „lame duck“ hat diese Rechte. Sie seien ihm unbenommen.
Wir alle wissen, jeder torkelnde Truthahn hat einen anständigen Gasherd verdient, insbesondere wenn er selbst hineinspazieren will, damit wir ihn später verspeisen können. Wir finden dieses Vorhaben dieses Truthahns irgendwie interessant.
Der Truthahn, von dem wir hier reden ist nun so wichtig, dass fast Jeder auf der Welt bereit ist, diesem Truthahn für sein Vorhaben einen anständigen Gasherd zur Verfügung zu stellen.
Aber muss man denn, bis das Fleisch gar ist, in der Nähe eines Gasherdes überhaupt stehen, wenn man das Feuer erstmal entflammt hat oder wird das Fleisch nach einiger Zeit nicht selbst gar, wenn man ab und zu mal einen Blick danach wirft und vielleicht die Kamera laufen lässt, nicht zuletzt damit Freunde des Truthahns später ein Andenken von dieser waghalsigen Aktion bekommen?
Letztlich ist es doch der Truthahn, der in den Gasherd hineinspazieren will. Und wir sind es, die so etwas beobachten wollen und das auch sollen. Es ist nun ein besonderer Truthahn, der uns alle entzückt mit seiner Madman-Theory, kurz vor dem natürlichen Ableben vor den Augen der Weltöffentlichkeit mit viel Tamtam in einen Gasherd marschieren zu wollen.
Ich dachte zuerst: Wer als Küchenmeister weiß, wie man seine Küche im Vorzimmer mit Bio-Reiniger sauber hält und dazu noch weiß, wie man den Gasherd zum Kochen und Garen eines Truthahns entfacht, der muss sich doch im Grunde gar nicht mehr mit dem Backen von kleinen Plätzchen beschäftigen, für die das Rezept doch recht aufwendig ist, auch wenn die Versuchung recht hoch erscheint. Und wir haben Sauberkeitsregeln mit dem Küchenmeister vereinbart.
Und der Truthahn wollte sich nicht nur darüber hinwegsetzen, sondern noch Kapital für eine Plätzchen-Bäckerei investieren, bevor er als Madman-Theoretiker in Andenken an Vietnam selbst in einen Gasherd marschiert.
Und im Grunde ist die gesamte Welt sich einig, dass es bei diesem Truthahn auch kein Biogas sein muss. Selbst recht linientreue grüne Politiker würden bei diesem Truthahn eine Ausnahme machen. Und für den Küchenmeister wäre das trotzdem halal.
Ein intelligenter Mann wie etwa Boris Johnson würde doch niemals so draufgängerisch sein, zusammen mit einem wild gewordenen, grenzdebilen Truthahn in einen Gasherd zu marschieren und hat sich deshalb sogar aus unserer Gaffer-Gemeinschaft entfernt, um ein Zeichen zu setzen und scheint vegan Leben zu wollen.
Ich würde glatt sagen, wir lassen den Truthahn allein in einen Gasherd marschieren und machen für ihn von außen auch gerne die Ofenklappe zu, wo wir ihm doch schon den Gasherd mit organisiert haben. So zuvorkommend sind wir zu guten Freunden. Wenn Boris Johnson wieder Fleisch mag, dann kann er gern etwas von dem Eingefrorenen nehmen, bevor wir alle zusammen mit den Russen einen Brei für den Nachtisch anrühren.
Was hat die Deutsche Linke nur gegen Donald Trump?
Weihnachten und Chanukka haben so viel gemeinsam. Man kann endlich mal einige Tage abschalten von der Weltpolitik. Deutschland ist so schön: Dank unserer Verteidigungspolitik könnte bald jeden Tag Chanukka sein, während der Iran uns im ganzen Lande die Lichter anzündet. Alles ist friedlich, harmonisch, alles vorbereitet und angerichtet, wie schon vor Jahrzehnten. Bevor der Braten freihändlerisch tranchiert wird, gibt’s erst noch einen Nudelauflauf beim „Kessel Buntes“ und dabei Ferrero Küsschen auch für unsere Freunde.
Im neuen Jahr hat man nun schon wieder Ärger:
Waren das nicht letztlich zwei Lemminge, die da stolziert hatten? Also Soleimani und al-Muhandis? Das wurde in der Presse bisher noch gar nicht so herausgestellt. Sicherlich kann man glauben, dass beide nichts anderes verdient haben als Dschahannam. Aber musste man sie vorzeitig dorthin schicken? Oder wäre es, wie auch in anderen Fragen nicht besser gewesen, Lemminge einfach sich selbst zu überlassen, selbst wenn sie gegeneinander marschieren? Wer weiß das jetzt schon.
Selbstverständlich ist das Pentagon nicht SO autoritär wie das Mullah-Regime. Die Dinge sind dort schon etwas anders gelagert. Da war ich wohl bisher falsch mit meinen Annahmen. Man muss als Deutscher schon wissen, wer seine Freunde sind. Da heißt es auch als Linker dann wieder: Sag mir, wo Du stehst!
Und ob man wirklich richtig steht, zeigt sich, wenn das Licht an geht!
Für Muslime sind derartige Gedanken angesichts der Strapazen im Ramadan sicherlich Völlerei. Aber ich denke: Dieses Jahr muss für unsere Feierlichkeiten nichts mehr bestellt werden. Unser Braten wird noch vor dem Tranchieren garniert, denn wir sind nicht bei armen Leuten und das Auge isst doch wohl mit. Ich rieche schon den Duft der europäischen Freiheit, wenn ich in die Röhre schaue und auf das Abendmahl warte.
Ich liebe die freie Wirtschaft. Freie Wirtschaft ist ein so toller Braten. Wenn der Staat an alle etwas verteilt, kann im Grunde jeder in unserem Land einigermaßen gut leben. Selbst das Bundesverfassungsgericht half uns Bürgerinnen und Bürgern bereits bei sozialer Umverteilung. Freie Wirtschaft ist ein so toller Braten. Der Braten, den man sogar noch füllen kann, während man schon von ihm isst.
Ich kann überhaupt nicht verstehen, was die politische Linke in Deutschland gegen Donald Trump hat. Der fetteste Braten der USA deckt den Tisch für die gesamte Menschheit, ist ein Gentleman mit Stil und Anstand, der sich perfekt rupft, ausnimmt und putzt, sich selbständig garniert und völlig allein in die Röhre marschiert. Für dieses Patent würde ich glatt sofort die doppelte Staatsbürgerschaft annehmen und ihn dort wiederwählen. Ein so ethischer Mann mit diesem Format. Was hat dieser Mann je falsch gemacht? Besonders wir Deutschen sollten ihm dankbar sein.
Über die Linkspartei nicht nur in Neukölln
Ich möchte an dieser Stelle einige Bemerkungen machen zur Politik der Linkspartei nicht nur in Neukölln. Ich sehe auch momentan noch in der Linkspartei Neukölln sehr wenige kritische Leute. Diese Gliederung ist besetzt von Kadern des stalinistischen Netzwerks Marx21.
In der Tat halte ich nicht Wenige in der Linkspartei für zumindest strukturell antisemitisch und habe dies des Öfteren kritisiert. Man muss neben dem Antisemitismus der (Post-)Stalinisten auch warnen vor dem Antisemitismus der sogenannten „Antideutschen“, die sich in BAK Shalom organisieren und auch im Forum Demokratischer Sozialismus ihr Unwesen treiben. Diese US-Amerikanischen Agenten vertreten auch einen perfiden Antisemitismus, der sehr unangenehm ist. Auch das sind gefährliche Stalker, die durch den Hochverräter Benjamin-Immanuel Hoff im Auftrag der US-amerikanischen Geheimdienste protegiert wurden.
Viel schlimmer finde ich dazu noch, dass die meisten Anhänger der extremen Linken eine außenpolitische Doktrin vertreten, die ich als Doktrin des alten Sowjetblocks in mehreren Publikationen entlarvt habe. So werden humanitäre Hilfe und Interventionen als Kriege diffamiert und schlichtweg Unwahrheiten verbreitet, die ich nicht teilen kann.
Ich halte leider sehr viele Leute in der Linkspartei für autoritäre Persönlichkeiten. Und durch den Gruppenzwang werden antiautoritäre Menschen leider allzu oft aufgehetzt zu Ideologie. Ich habe mich selbst ausführlich mit marxistischer Philosophie beschäftigt und muss feststellen, dass alle autoritären Personen in der Linkspartei den Marxismus diskreditieren, weil sie ihn, zum Teil bewusst, falsch interpretieren und die falsche, für mich unwissenschaftliche Methode anwenden. Marxismus ist eine logische Theorie, die den induktiven logischen Empirismus anwendet. Diese Methode bezeichnen Marx und Engels als Dialektischen Materialismus. Ebenfalls sehe ich den Historischen Materialismus als eine empirisch-analytische und deskriptive Methode an. In der Linkspartei werden wie in der KPdSU und der KPRF nur noch normativ-ontologische Theorien vertreten, die ich als metaphysisches Unheil bezeichnen würde, das sich an der Demagogie des real-existierenden Sozialismus direkt anschließt. Das ist nur reaktionäre marxistisch-leninistische Propaganda.
Ich habe mir nun die aktuelle Entwicklung der Linkspartei nicht nur in Neukölln angesehen und es gibt ein paar Punkte, die ich als sehr kritisch sehe, zu denen ich nun hier Bemerkungen machen will. Das politische Engagement gegen Neonazis und Ausländerfeindlichkeit sehe ich als positiv an. Allerdings würde ich auch hier warnen vor Absolutierungen. Es gibt auch durchaus unter Migranten und Flüchtlingen einen nicht unerheblichen Teil von autoritären Persönlichkeiten, die ihre autoritäre beispielsweise islamistische Ideologie aus ihren Herkunftsländern mitbringen und hier predigen. Ich vertrete hier die Theorie von Karl Marx, wonach alle Religionen patriarchal, totalitär und autoritär sind. Leider werden auch in den Flüchtlingsheimen Flüchtlinge von Islamisten angeworben und zum revolutionären Kampf für die Errichtung des Kalifats aufgehetzt. Daher vertrete ich die Auffassung, dass man straffällig gewordene Flüchtlinge und religiöse Hardliner auch abschieben kann, wenn sie hier in Deutschland gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung agitieren und agieren. Das ist geltendes Recht und bewährte Praxis zum Schutze unseres Staates.
Ich warne auch vor der Organisation Linksjugend [’solid], denn hier wird auf das Patriarchat konditioniert, zur Gewalt aufgehetzt und darüber hinaus wird durch extremistische Sekten in der Linkspartei hier gezielt Kaderwerbung betrieben und die jungen Menschen werden bewusst fehlinformiert, damit sie weiterhin als willfährige Kader für die politische Führung der Linkspartei und der KPRF und ihre menschenverachtende Politik eingespannt werden können.
Ebenfalls vertrete ich eine sehr kritische Haltung zum Feminismus. Feminismus ist das Patriarchat, Feministinnen vertreten als Frau ihre ihnen durch die Patriarchen zugewiesene religiöse Rolle in den Religionen. Es gibt katholischen Feminismus, der den Frauen die Rolle innerhalb der Familie zuweist und ihnen verbietet selbst als Priester tätig zu sein. Bei evangelischem Feminismus verbreitet die Frau selbst auch die religiösen Dogmen. Das ist auch im Islam und im Judentum so. Ich warne deshalb ausdrücklich vor der Ideologie die hier von Frigga Haug und anderen vertreten wird und sehe auch in der marxistischen Theorie, sowie in der sozialistischen Philosophie keine Ansatzpunkte für eine solche feministische Ideologie. Frigga Haug und andere versuchen die religiöse feministische Ideologie zu nutzen, um gezielt in der Ökumene Kader für ihre menschenverachtenden Polit-Sekten anzuwerben und sie für ihre Zwecke zu missbrauchen.
Ich bin für Gleichstellung und absolut dagegen irgendjemandem eine Rolle zuzuschreiben. Dazu kommt, dass Feministinnen den Männern auch direkt und indirekt die Rolle des Patriarchen zuschreiben und ich möchte mich dazu nicht zwingen lassen ein Patriarch zu sein. Diese Ideologie setzt sich dann in der Satzung fort, wo Geschlechterquotierungen festgelegt wurden, die verfassungswidrig und menschenverachtend sind.
Feminismus ist auch eine homophobe Ideologie, die selbst sexistisch ist. LGBT-Menschen werden durch diese Ideologie in eine permanente soziale Dilemma-Situation gebracht und das ist sexistische Gewalt. Dazu kommt, dass feministische Ideologie die Frau selbst unterdrückt, konditioniert und eine soziale Rolle zuweist, die sie letztlich zu willfährigen Kadern der Patriarchen macht.
Ich will dazu nur ein Beispiel geben: Die Frauen, die in Sierra Leone im Auftrag der sunnitischen Patriarchen die Beschneidungen an Mädchen durchführen, sind deren Feministinnen! Beschneiderin zu sein ist ihre religiöse Rolle in der islamischen Gemeinschaft dort. Dies macht doch sehr deutlich wohin diese Ideologie führen kann.
Ich halte auch nichts von den Frauenkampftagen, weil die Jugendlichen hier zu Gewalt aufgehetzt werden auf der Grundlage einer religiösen Ideologie. Insofern sehe ich Feministinnen keineswegs als selbstbestimmte Frauen. Gleichwohl denke ich, dass Abtreibung weiterhin legal sein sollte.
Leider sehe ich im Moment keine tragfähigen realpolitischen Konzepte in der Linkspartei, um steigende Mieten zu unterbinden. Eingriffe in den Wohnungsmarkt würde es wohl auch bei einem Regierungswechsel nicht geben, denn die SPD-CDU-Koalition hat ja wieder neue Schulden produziert, die letztlich sozialen Wohnungsbau verhindern. Insofern stände meines Erachtens erstmal wieder eine Konsolidierung der Landesfinanzen auf der Tagesordnung.
Was den Wachschutz an Neuköllner Schulen angeht, habe ich diesen befürwortet, weil es notwendig war, die SchülerInnen auf dem Schulweg und auf dem Schulgelände vor der Drogenmafia und vor anderen Gewalttätern zu schützen. Leider hatte die Polizei dafür nicht mehr ausreichend Kapazitäten. Daher denke ich, dass es anzuraten ist, die fehlenden Polizeibeamten in Berlin nun endlich einzustellen, damit unsere Kinder vor Gewalt besser geschützt werden können. Ich sehe dies keineswegs als Law-and-Order-Politik.
Es ist auch sehr schade, dass sich die Linkspartei in Neukölln wiederum schon jetzt auf die Oppositionsarbeit festlegt, denn bis zum Einfall des Linksruck/Marx21 im Bezirksverband hat die Zusammenarbeit zwischen SPD, Grünen und Linkspartei sehr gut funktioniert. Es scheint so, als ob meine seit Jahren vertretene Auffassung wahr ist, dass der Neuköllner Bezirksverband der Linkspartei gar kein Interesse daran hat, selbst politisch zu gestalten und dabei mit anderen politischen Akteuren Bündnisse einzugehen.
Ich warne auch vor der Mitgliedschaft bei den sogenannten „Naturfreunden“. Ich sehe diese Organisation mehr als kritisch, weil ich weiß, dass die Antikapitalistische Linke dort ebenso sektiert und Entrismus betreibt, wie die Kommunistische Plattform und Marx21 selbst. Ein absolutes No-Go wäre für mich die Mitgliedschaft in der Roten Hilfe, denn diese Organisation sehe ich ebenfalls als eine straff organisierte stalinistische und verfassungsfeindliche Organisation an, die ganz offensichtlich Straftaten legitimiert und zu begünstigt.