Bernd Riexinger muss weg!

In diesem kurzen Artikel möchte ich mich mit Bernd Riexinger, derzeit noch Bundesvorsitzender der Linkspartei beschäftigen und meine Ansicht begründen, dass er als Parteivorsitzender abgewählt oder abgesetzt werden muss.

Riexinger gehört zu denjenigen Mitgliedern der Linkspartei die zum DGB (B), also dem bolschewistischen Sektierer-Netzwerk innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes gehören. Er ist seit mehr als 20 Jahren Gewerkschaftssekretär und hat im Grunde genommen außer Ideologie zu verbreiten in dieser Position nichts Nennenswertes geleistet. Aber reichlich Geld abgestaubt hat er dafür. Ich denke aber, dass eine moderne Linkspartei nicht auf Gewerkschafts-Bonzen angewiesen ist, die reaktionäre Ideologie verbreiten.

Riexinger sieht sich selbst als überzeugten Pazifisten. Damit ist freilich sicher nicht die Unterstützung für Menschen in Krisen- und Kriegssituationen gemeint, sondern die radikal-pazifistische Variante, die Soldaten diffamiert und jeden Militäreinsatz als Kriegseinsatz bezeichnet. Er selbst sagt dazu:

„Die Linke hat einen klaren Standpunkt: Wir sind gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr. Krieg ist keine Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Herr Gauck sieht das anders. Es war also richtig, ihn nicht zu wählen. Eine Friedenspartei kann niemanden unterstützen, der Kriege für richtig hält.“1

Das allein macht ihn schon untragbar. Riexinger ist offenbar eine Stockpuppe der reaktionären Sektierer in der Linkspartei, die Ideologie predigen, extremistische Positionen vertreten und damit eine rot-rot-grüne Regierungsbildung verhindern.

Bernd Riexinger ist alles andere als redegewandt. Bei Fernsehauftritten wirkt er unsicher, gezwungen, überfordert. Das zeigt mir, dass die Linkspartei hier einen Bundesvorsitzenden hat, der eben für diese Position weder von den Inhalten, noch vom Auftreten her geeignet ist. In seinem Alter sollte man sich über die eigenen Stärken und Schwächen doch im Klaren sein. Mir scheint daher, dass Herr Riexinger ein eitler Selbstdarsteller ist, der letztlich aber für die Linkspartei keine nennenswerten Impulse bringt. Das zeigt auch der Rückgang der Linkspartei in der Wählergunst.

Auch das Wahlergebnis von 53,5%, das Bernd Riexinger auf dem Bundesparteitag der Linkspartei 2012 erringen konnte zeigt doch, dass er im Grunde genommen auf wackeligen Füßen steht. Obwohl er selbst behauptet, kein Zögling von Oskar Lafontaine zu sein, war er doch der Kandidat des Faschisten und seiner stalinistischen Sektierer.

Die Linkspartei braucht eine integrative und intelligente Person an der Spitze der Bundespartei und nicht einen Zirkusclown, der im Grunde nicht einmal das Format hat, um Abteilungsvorsitzender in „Kleinsiehstemichnicht“ zu sein. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf: Bernd Riexinger muss weg! Bestenfalls sogar gemeinsam mit Diether Dehm, Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht ganz unter die Erde.

  1. Brössler, Daniel/Denkler, Thorsten: Gespräch mit Linke-Chef Bernd Riexinger: „Ich war nie ein Zögling von Lafontaine“, in: sueddeutsche.de vom 12. Juni 2012, online unter: http://www.sueddeutsche.de/politik/gespraech-mit-linke-chef-bernd-riexinger-ich-war-nie-ein-zoegling-von-lafontaine-1.1383435

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