Kommt bald die Bushido-Partei?

In diesem kurzen Artikel möchte ich mich mit einer Pressemeldung beschäftigen, die mich schon sehr nachdenklich gestimmt, um nicht zu sagen schockiert hat: Die mögliche Gründung einer neuen Partei durch den Mafia-Rapper Bushido. Ich will den geneigten Leser zunächst auf zwei Quellen aufmerksam machen, in denen das Thema besprochen wird:

„Zielstrebig ist er, keine Frage. Zuerst kündigt Bushido seine Pläne zur Gründung einer Partei an. Dann macht er beim CDU-Bundestagsabgeordneten Christian Freiherr von Stetten im Bundestag ein Praktikum. Und jetzt ist er wohl der erste Praktikant, der seinen Praktikumsbericht gleich vor mehreren hunderttausend Zuschauern abgeliefert hat.

Bushidos Besuch bei Peter Hahne zusammen mit seinem Mentor ist ein weiterer Hinweis auf die Ernsthaftigkeit, mit der der als Skandal-Rapper bekannt gewordene 33-Jährige seine Parteigründungspläne verfolgt. Aber braucht Deutschland wirklich die Bushido-Partei?“1

Zielstrebig ist Bushido doch offenbar nur darin, unsere Kinder und Jugendlichen mit homophoben, menschenfeindlichen und antisemitischen Hasstiraden in musikalischer Form zu indoktrinieren, mit dem Ziel offensives Drogenmarketing für die arabische Mafia zu betreiben. Viele seiner Texte lassen darauf schließen. Ein Bundestagsabgeordneter muss doch völlig wahnsinnig sein, der so einen Mann als Praktikanten anstellt – oder mit verdienen am US-amerikanischen und arabischen Drogenkartell. Anders kann man sich das doch nicht erklären. Dies auch noch öffentlichkeitswirksam zu vermarkten, ist schon dreist.

Natürlich braucht Deutschland keine Bushido-Partei. Aber offenbar hat der Pöbel-Rapper bereits, im Schlagschatten der CDU-Bundestagsfraktion einige Vorbereitungen für sein Vorhaben getroffen. In einem Interview mit der BILD-Zeitung äußerte sich Bushido dazu:

„BILD: Bushido, Sie möchten eine Partei gründen?

Bushido: „Ich möchte nicht. Ich werde, ich gründe. Die Unterlagen sind da. Meine Partei wird zunächst auf Landesebene aktiv, in Berlin.“

BILD: Und wie lautet Ihr Wunschkabinett?

Bushido: „Also wenn ich könnte, würde ich Moritz Bleibtreu, Dieter Bohlen und Boris Becker mit an Bord holen. Letzterer würde sich aber nicht um das Thema Finanzen kümmern.“

BILD: Das ist doch ein Witz.

Bushido: „Ist es nicht. Ihr werdet sehen. Ich habe den Vorstand größtenteils bereits beisammen.“

BILD: Und wie lauten die politischen Ziele dieser Partei?

Bushido: „Ich will Regierender Bürgermeister von Berlin werden. Aber dass wir zumindest in das Abgeordnetenhaus einziehen, halte ich für wahrscheinlich.““2

Zweifelhafte Blödiane im Schattenkabinett. Egoistisches Eigeninteresse vor politischen Inhalten. Nun, das unterscheidet die Bushido-Partei zumindest nicht von den etablierten Parteien. Also, bald ist es soweit: Der Perser-Pöbel mit der Koks-Mafia und der Strich von Carlo Cokxxx fordern im Auftrag des libanesischen und des iranischen Geheimdienstes Klaus Wowereit heraus. Die Bushido-Partei kommt, gepuscht von der Bourgeois-Presse. Ich wette, dass ein Großteil der Jusos da bald sogar mitmachen. Dort steht ja fast nur völlig beklopptes und dekadentes Yuppie-Pack, das mit Bushido auf Linie ist.

Gegen dieses kriminelle Kartell von Drogenmafia und Musikbranche um Sony Music Entertainment, Warner Music Group, Universal Music Group, EMI und andere ist nichts zu machen? Klar! Natürlich nicht, wenn sich selbst der ehemalige Bundesaußenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier mit Sido der Koksnase trifft.3 Auch er ist ja im Rüpel-Rap-Business ein gefragter Interpret. Für wen macht Steinmeier denn so etwas? Macht das nicht bald den Eindruck, als wäre es die SPD, die hier im Auftrag des CIA und der islamistischen Regime die Drogen an Kinder verteilt? Ich denke schon. Ist es da nicht doch vielleicht besser, mit seiner Wahlentscheidung auf linke Parteien auszuweichen, wo ein ehrlicher, aber auch kritischer Umgang mit Drogen gepflegt wird? Auch das denke ich!

Wäre es da nicht besser, wenn man die Frage nach den zweifelhaften Aussagen musikalischer Texte mal öffentlich diskutiert? Ich denke, ja! Sollte man sich nicht über eine Kennzeichnungspflicht Gedanken machen, die zweifelhafte und ungenießbare Statements enthalten, die jugendgefährdend sind? Bei Lebensmitteln ist das ja auch schon so. Könnte man nicht zumindest Musik, die „biologisch abbaubar“ ist mit einer „Grünen Note“ versehen, geschweige denn im Gegenzug Musik, die Magenkrämpfe verursachen kann mit einer unbeliebten Kennzeichnung etwas brandmarken? Ich denke, das wäre angebracht, aber es scheint schwer umsetzbar.

Wer in Deutschland freiberuflich Musik produziert, als Komponist, DJ, Sänger oder selbst Dirigenten mit Chören und Orchestern hat keine Chance, mit seinen Werken auf den Markt zu kommen! Auf der anderen Seite singen Mafia-Pöbler unsere Kinder mit Hasstiraden zu und rufen zum Drogenkonsum auf. Das ist doch ein zweifelhafter Zustand! Hier sollte der Staat dringend regulierend in den Markt eingreifen und vor allem für freischaffende KünstlerInnen zumindest einen Nischen-Verlag anbieten, der es zumindest ermöglicht, Werke zu vermarkten, die sich aufgrund der Dominanz des Drogen-Kartells in der Musikbranche bisher nicht verkaufen.

Musik trifft doch auch Aussagen über den kulturellen Zustand einer Gesellschaft. Wenn sich der derzeitige Trend fortsetzt, haben wir hier in Deutschland Bushido, Sido, Bass Sultan Hengzt, Kay One, King Orgasmus und Chakuza als Musiktheoretiker auf den Lehrstühlen. Als ob nicht schon genug Gesinnungsethiker, um nicht zu sagen Idioten-Pack unter den deutschen Professoren gäbe.

Letztlich komme ich zu folgendem Fazit: Deutschland braucht weder die Bushido-Partei noch die grausam schlechte Musik und die zweifelhaften Texte von Mafia-Rappern wie Bushido und vielen anderen in der Musikbranche.

  1. Dargent, Ralf: Peter Hahne: Polit-Prakti Bushido klingt schon wie Volker Kauder, in: welt.de vom 08. Juli 2012, online unter: http://www.welt.de/fernsehen/article108125450/Polit-Prakti-Bushido-klingt-schon-wie-Volker-Kauder.html
  2. Puthenpurackal, John: Rüpel-Rapper Bushido will eigene Partei gründen: Gibt’s bald mehr Netto für’s Ghetto, Bushido?, Interview mit Bushido, in: bild.de vom 14. Juni 2012, online unter: http://www.bild.de/unterhaltung/leute/bushido/ruepel-rapper-will-eigene-partei-gruenden-24643364.bild.html
  3. Sido geht wählen – Sido trifft Frank-Walter Steinmeier, in: youtube.com, online unter: http://www.youtube.com/watch?v=q6Us77EYQVU

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